Hochzeitsbräuche

Woher sie kommen – was sie bedeuten.

Wir vom Lohrengel Team möchten mit wechselnden Themen Ihr Wissen um Traditionen zur Hochzeit und Heirat erweitern. Schauen Sie regelmäßig vorbei und lassen Sie sich inspirieren!

Hochzeit

Im Gegensatz zur heutigen Zeit, war früher mit Hochzeit eine hohe, also festliche Zeit gemeint, es konnte durchaus auch ein geistliches Fest sein. Dazu zählten die großen Feste wie Ostern, Pfingsten, Allerheiligen und Weihnachten. Erst viel später sollte die Hochzeit die heutige Bedeutung erhalten.

Die Entführung der Braut

Gute Freunde entführen die Braut und ziehen mit ihr von Lokal zu Lokal Sie legen Spuren für den Bräutigam, denn der muss überall die Zeche der Entführer bezahlen. Wenn er Entführer und Entführte gefunden hat, muss er die Braut auslösen. Dafür denken sich die Entführer etwas Schönes aus. Das kann ein Lied für die Braut sein, das Versprechen, der Frau im Haushalt zu helfen und Ähnliches.

Versteigerung der Brautschuhe

Ein alter Brauch, der sich heute noch großer Beliebtheit erfreut. Auf dem Hochzeitsfest wird der Brautschuh symbolisch versteigert. Die Hochzeitsgäste legen Ihr Gebot in bar in den Brautschuh, den zum Schluss der Bräutigam ersteigert. Er gibt den Brautschuh der Braut zurück, das ersteigerte Geld bleibt beim Brautpaar.

Brautstrauß-Werfen

Am Ende des Hochzeitsfestes versammeln sich alle unverheirateten Frauen hinter der Braut. Diese wirft den Brautstrauß blind nach hinten. Die Frau, die ihn fängt, soll dann die nächste Braut sein.